Eltern werden niemals krank

Hat ein Kind eine Erkältung oder ähnliches mit nach Hause gebracht scheinen die Bakterien und Vieren direkt zu rufen: „Wer will nochmal? Wer hat noch nicht?“ Und natürlich sagt dann meist der Körper der Eltern, wenn alle anderen damit durch und wieder fit sind: „Bitte in der to-go-Variante.“ Schließlich muss man ja noch den Haushalt machen und kann sich nicht wie die Kinder auf das Sofa setzen oder ein Krankenlager eröffnen. Oder etwa doch? Einfach eine Krankmeldung bei den Kindern abgeben. Geht das? Das hört sich zumindest etwas komisch an. Es einfach mal auszuprobieren kann sich allerdings lohnen. Viele Kinder können verstehen, wie sich ihre Eltern fühlen, wenn sie krank sind und wollen sogar helfen. Das kommt natürlich auf das Alter und die Kompetenzen des Kindes an. Nun folgen ein paar Tipps und Tricks, die man ausprobieren kann. Das ein oder andere könnte hilfreich sein. Das ist wiederum von Familie zu Familie unterschiedlich.

Krankmeldung abgeben

Wie eben beschrieben bietet es sich an den Kindern mitzuteilen, dass man sich heute unwohl fühlt und krank ist. Es ist auch möglich den etwas älteren Kindern zu sagen, wie sie helfen können. Wenn die Kinder in der Lage sind bereits mitzuhelfen, dann tun sie das meist auch gerne.

Essen einfrieren und lagern

Das wird ohnehin bereits empfohlen. Es ist eigentlich dazu gedacht, um für Krisensituationen gewappnet zu sein. Wenn man für solche Situationen Vorsorge trifft, kann man sich etwas mehr Ruhe gönnen, sobald man kränkelt. Für Nahrung ist zumindest gesorgt und das ist für viele der wichtigste Punkt, der im Endeffekt Stress minimiert.

Soziales Netzwerk nutzen

Ihr habt Freunde und Familie in der Nähe, die euch etwas unterstützen können. Super! Dann nutzt diese wunderbare Ressource und bietet im Gegenzug an, dass auch ihr im Notfall einspringen könnt. Wir können uns gegenseitig viel helfen. Dazu muss man sich nur helfen lassen.

Zähne zusammenbeißen

Dieser Punkt ist für manche Eltern auch eine Lösungsmöglichkeit. Nicht so viel in Mitleid baden, sondern lieber „funktionieren“. Wer das gerne machen möchte, darf das selbstverständlich auch machen.

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