Erinnerungen festhalten

Die Schwangerschaft ist eine sehr aufregende Zeit, in der ein kleines Wunder entsteht. Die vielen schönen Momente sind alle einmalig und sind es definitiv wert für die Ewigkeit festgehalten zu werden. Es gibt viele Varianten Erinnerungen nachhaltig zu dokumentieren und auch erlebbar festzuhalten, sodass auch das kleine Wunder rückwirkend sehen kann, wie es war, als es noch in Mamas Bauch gewohnt hat und noch nicht auf der Welt war. Zu den Varianten, über die wir schreiben, zählen einzigartige Fotoideen, Dekorationen für ein Fotoalbum, die Erinnerungsbücher, ein Gipsabdruck des Schwangerschaft-Bauches, Schmuck aus Muttermilch und Meilensteinkarten.

Einzigartige Fotoideen

Diese Variante ist höchstwahrscheinlich bereits allen bekannt. Es ist nunmal eine der einfachsten Möglichkeiten, um schöne Erinnerungen festzuhalten. Zudem gibt es eine Vielzahl an Ideen, wie man kreativ in der Schwangerschaft fotografieren kann.

  • 1 + 1 = 3: Das ist mathematisch nicht richtig, aber total passend, wenn eine Familie mit Baby entsteht. Diese Rechnung kann optisch dargestellt werden, indem man die Eheringe auf einen schönen Untergrund legt und dazwischen ein + Zeichen setzt. Dann folgt das = Zeichen und anschließend ein Schnuller. Nun wird diese süße Rechnung nur noch fotografiert.
  • Collage Schwangerschaftsverlauf: Diese Collage besteht aus vier Fotos. Auf dem ersten Foto fotografiert man seine Beine und den Schwangerschaftstet. Dann folgt ein Foto mit den Beinen und dem Ultraschallbild. Das dritte Foto zeigt die Beine und den großen Schwangerschaftsbauch. Auf dem letzten Bild sieht man dann die Beine der Mama und das Neugeborene liegt darauf.
  • Collage Schwangerschaft im Schnelldurchlauf: Für diese Collage braucht ihr drei Fotos, die dann in großen Zeitabständen gemacht werden. Setzt euch jeweils im Schneidersitz vor einen schönen Hintergrund und macht ein Foto am Anfang mit dem allerersten Ultraschallbild und/ oder dem Schwangerschaftst. Das zweite Foto lässt den großen Schwangerschaftsbauch sehen und das letzte Bild entsteht dann nach der Geburt mit dem Baby auf dem Arm oder im Schoß. Eine sehr schöne und schlichte Variante.
  • Collage mit Obst und Gemüse: Das ist eine lustige Variante, durch die sichtbar gemacht werden kann, wie groß das Baby in der entsprechenden Woche ist. Die Collage besteht dann aus 40 Fotos.
  • Collage der Monate: 9 Monate Schwangerschaft auf einen Blick… Durch diese Variante kann man auf einem Bild sehen, wie sich der Bauch innerhalb der Schwangerschaft verändert. Jeden Monat wird ein neues Foto gemacht. Am besten im gleichen Outfit, damit die Verwandlung gut sichtbar wird.

Dekoration für ein Fotoalbum

Damit die Fotos nicht einfach nur irgendwie im Fotoalbum kleben, kann man Dekorationen selbst erstellen. Dadurch wertet man die einzelnen Seiten optisch etwas auf und verleiht ihnen gleichzeitig mehr Persönlichkeit.

  • Büroklammern: Schnappt euch zwei große und eine kleine ganz einfache Büroklammern. Die beiden großen Büroklammern legt ihr nebeneinander und eine von ihnen beult ihr etwas aus, sodass es aussieht, als hätte sie einen Schwangerschaftsbauch. Dort legt ihr dann die kleinste Büroklammer hinein. Das könnt ihr dann als Dekoration mit in das Fotoalbum kleben. Wer diese Idee noch etwas aufwerten möchte, kann den Figuren noch Schleifen in blau und rosa basteln und diese auf den Kopf, beziehungsweise an den Hals kleben.
  • Haarsträhne/-Locke: Schneidet eine kleine Strähne von eurem Baby oder eine Locke ab und klebt sie mit in das Fotoalbum. Am besten mit einem Tesastreifen.
  • Washi-Tapes: Das kann zwar schon fertig gekauft werde, ist aber dennoch erwähnenswert. Mit Washi-Tapes kann man zum Beispiel Fotos umrahmen oder einen Rahmen um Texte kleben.
  • Sticker: Auch diese werden bereits fertig gekauft und Werten dann mit dem richtigen Einsatz das Fotoalbum optisch auf.

Erinnerungsbücher

Bei der Buchbinderei Strandl aus Österreich werden sie liebevoll als Herzensbücher beschrieben und hergestellt. Im Onlineshop, den ihr im Internet unter https://www.strandl.eu/onlineshop/ finden könnt, gibt es in der Kategorie „Schwangerschaft und Baby“ ein vielfältiges Angebot an Erinnerungsbüchern. Vor allem das Schwangerschafts- und Babybuch, das „Kleines Wunder“ heißt, kann ich euch wärmstens empfehlen. Es ist wirklich herzallerliebst gestaltet und ideal, um die Zeit der Schwangerschaft, die Geburt und sogar das 1. Lebensjahr durch die Dokumentation mit Texten, Zeichnungen, Stickern und Fotos für die Ewigkeit festzuhalten. Es ist sehr schlicht und neutral gehalten, wodurch man seiner eigenen Kreativität freien Lauf lassen kann. Durch die Spiralbindung bricht das Buch nicht auf, wenn man viel hinein klebt. Die Herzensbücher werden zu Unikaten, da man sogar den Namen, das Geburtsdatum und einen Spruch aufdrucken lassen kann. Ist das 1. Lebensjahr dann vorbei, so kann man in dem Herzensbuch, das „Meilensteine“ heißt, weiterhin die vielen schönen Erlebnisse festhalten. Schaut also unbedingt mal vorbei und lasst euch inspirieren! Es lohnt sich wirklich sehr.

Gipsabdruck des Schwangerschaft-Bauches

Diese Variante kann man professionell machen lassen oder selbst in den eigenen vier Wänden durchführen. Am besten ist es, wenn man den Gipsabdruck zwischen der 32. und 36. Schwangerschaftswoche macht. Ihr braucht:

  • Eine Person, die gerne dabei hilft
  • 5 Gipsbinden, die 10cm breit sind
  • 3 Gipsbinden, die 16cm breit sind
  • Vaseline
  • 2 – 3Handtücher
  • Schere
  • Müllsack
  • Tesafilm
  • Stuhl
  • Lauwarmes Wasser in einer Schüssel
  • Schleifpapier
  • Einmalhandschuhe (nicht unbedingt nötig)

Sobald ihr alle Materialien beisammen habt, könnt ihr auch schon mit dem Gipsabdruck starten:

  1. Legt den Boden mit den Müllsäcken aus, die ihr zuvor an zwei Nähten aufschneidet, um mehr Fläche zu erhalten. Diese klebt ihr dann zusammen und stellt den Stuhl in die Mitte. Wenn der Stuhl keine Flecken abbekommen soll, wird er am besten auch mit den Müllsäcken abgedeckt.
  2. Schneidet die Gipsbinden zu. Die 10cm breiten Gipsbinden sollten auch 10cm lang sein, während die 16cm breiten Gipsbinden 50cm lang sein sollten.
  3. Schmiert den Schwangerschaftsbauch und die Brust sehr dick mit Vaseline ein, um die Haut zu schützen.
  4. Die werdende Mutter sollte sich nun auf den Stuhl setzen, damit sie nicht die gesamte Zeit über stehen muss.
  5. Legt nun immer einen Gipsstreifen in das lauwarme Wasser in der Schüssel, lasst ihn kurz einweichen und legt ihn dann auf den Bauch. Streicht es glatt und nehmt euch den nächsten Gipsstreifen.
  6. Die darauffolgenden Gipsstreifen überlappen dann immer den vorherigen Gipsstreifen. Am besten arbeitet ihr euch von unten nach oben hoch.
  7. Sind Bauch und Brust verdeckt, so kann die nächste Schicht nach dem gleichen Prinzip aufgetragen werden. Erst dann folgt die dritte und somit letzte Schicht.
  8. Am Ende löst ihr den Bauchabdruck vorsichtig ab und hängt ihn zum Trocknen auf oder legt ihn mit dem Bauch nach oben auf ein Kissen, das ihr am besten zuvor mit einem Müllsack abdeckt.
  9. Duschen gehen und eincremen ist nun sehr wichtig! Während es trocknet hat man ja sowieso Zeit.
  10. Erst wenn der Bauch komplett getrocknet ist, kann man ihn mit etwas Schleifpapier verfeinern und abschleifen.
  11. Wenn die Ränder nicht so schön wirken, kann man sie mit weiteren Gipsstreifen so formen, dass es passt. Entscheidet man sich dafür, sollte man anschließend den Abdruck wieder trocknen lassen.
  12. Nun kommt der schönste Teil! Die Verzierung. Wie ihr das genau macht ist natürlich euch überlassen. Ihr könnt ihn bemalen, am besten mit Acrylfarbe, Glitzersteine aufkleben oder was euch hier sonst noch so einfällt.

Schmuck aus Muttermilch

Das ist etwas ganz besonderes! Ob ein Anhänger für ein Armband oder eine Kette. Mit 30ml bis 40ml Muttermilch kann man sich seinen ganz individuellen Schmuck zaubern lassen. Jedes Schmuckstück ist ein Unikat, da es aus Deiner eigenen Muttermilch besteht. Diese Idee finde ich einfach genial auch wenn sie eigentlich eher etwas für die Still- statt Schwangerschaftszeit ist. Merken kann man es sich ja auch so schonmal.

Meilensteinkarten

Mit dieser Variante könnt ihr alle schönen Erlebnisse einfangen und dokumentieren. Wann hat Papa den Bauchbewohner das erste Mal spüren können und wie oft tritt es in einer halben Stunde? All das wird auf den Meilensteinekarten festgehalten. Es gibt sie in ziemlich verschiedenen Variationen zum Kaufen. Ihr könnt sie aber natürlich auch selbst entwerfen. Ein paar Ideen gibt es nun hier zur Inspiration:

  • Du bist unterwegs
  • Mama hat deinen Tritt zum 1. Mal gespürt
  • Papa hat deinen Tritt zum 1. Mal gespürt
  • Wir haben deinen Herzschlag gehört
  • Das schmeckt Mama am besten/ das mag sie gar nicht
  • Dein erster Schluckauf „Hicks“
  • Du bist ein Junge/ Mädchen
  • Heute ist deine Babyparty
  • Wir haben einen Namen für dich gefunden

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